Einträge von Andreas

Markus Schneider, Pfalz – Einzelstück Portugieser trocken 2015

Für gute Portugieser habe ich eine Schwäche, auch wenn diese Rebsorte insbesondere in der Pfalz eher verschrien ist, weil sie dort früher eine „Arme-Leute-Sorte“ war. Ein Wein für alle die, die sich keinen Weißwein leisten konnten. Entsprechend dünn waren die Portugieser ausgebaut. Glücklicherweise haben heute einige Winzer erkannt, dass jenseits von Ertragsmenge einiges mehr geht. […]

Andreas Durst, Pfalz – Sylvaner A trocken 2015

Silvaner geht immer – von Andreas Durst auch aus der Pfalz: In der Nase ein kleiner Stinker der sich auch nach längerer Belüftung nicht ganz verzieht. Dazu Feuerstein, Kräuter und etwas Honig. Im Mund dicht und weich, fast ölig.Überreife, gelbe Früchte, eine steinige Mineralität und eine ordentliche Prise Salz. Guter recht langer aber auch etwas […]

Richard Östreicher, Franken – Sommeracher Katzenkopf Silvaner „Augustbaum“ trocken 2015

Die Weine von Richard Östreicher kenne ich von einer Hausmesse meines Frankfurter Lieblingsweinhändlers K&M Gutsweine. Von der damaligen Verkostung sind mir die Weine als sehr gut aber eigenständig in Erinnerung geblieben. Ich fand Sie damals so gut, dass ich einige Flaschen mitnahm. Vor kurzem musste dann der Augustbaum – der Top-Silvaner des Weinguts – dran […]

Ziereisen, Baden – „Tschuppen“ Spätburgunder trocken 2013

Hanspeter Ziereisen macht großartige Weine. Immer kühl, elegant zurückhaltend und vielschichtig. Den Tschuppen hatten wir von einigen Jahren mal jung auf der Weinmesse von K&M Gutsweine in Frankfurt erworben. Vor einigen Tagen war die letzte Flasche fällig. Schade: Tiefwürzige Nase mit Brombeeren und Kirschen. Dazu etwas Leder, Lorbeer, Piment und ein Hauch geröstetes Holz. Im […]

Hummel, Villány, Ungarn – Portugieser Jammerthal trocken 2013

Die Lindenblättrigen von Hummel hatten mich sehr neugierig gemacht, so dass ich den Portugieser früher aus dem Keller geholt hatte, als geplant. Wer mich kennt weiß, dass ich eine Schwäche für gute Portugieser habe – wären sie nicht so rar gesät. Insofern war ich äußerst gespannt auf die ungarische Interpretation: Würzige Nase, kräftige Kirschfrucht, etwas […]