Einträge von Andreas

Klosterhof Schwedhelm, Pfalz – Zeller Kreuzberg Riesling trocken 2014

Mal wieder etwas aus dem schönen Zellertal. Ich mag die straffen, salzig mineralischen Rielinge des Weinguts Schwedhelm gern. Daher hatte ich auf der Jahrgangspräsentation im letzten Jahr ein paar Flaschen mitgenommen: Zarte Nase nach Pfirsich, Karamell, Kräuter. Im Mund sehr viel kalkige Mineralität, wieder etwas Pfirsich, Zitrone, eine Prise Salz, nasser Stein. Sehr straight, schöne […]

Gerhard Markowitsch, Carnuntum, Österreich – Rosenberg Cuveé trocken 2012

Ein „Zufallsfang“ ist heute im Glas. An Markowitsch habe ich bez. grünem Veltliner ganz gute Erinnerungen gehabt. Warum dann nicht mal eine international-österreichische Cuveé kosten. International aus Merlot und Cabernet Sauvignon ergänzt mit österreichischem blauen Zweigelt: Dichte, würzige und pfeffrige Nase. Erdig. Ein Hauch Brombeere und Kirsche. Im Mund sehr dicht, viel mürbes, feines Tannin. […]

Winzerhof Stahl, Franken – Sulzfelder Cyriakusberg Scheurebe „EhlStahl [zweimännerwein]“ trocken 2015

Ich liebe Scheurebe – aber eben nicht jede. Der heutige von Christian Stahl in Kooperation mit Andreas Ehl produzierte Wein ist auf jeden Fall eine der besten Scheureben, die ich bisher getrunken habe. Sie verleugnet die Rebsorte nicht, aber ist in der eher plakativen Aromatik der Scheurebe eher zurückhaltend. Zur Zeit lohnt es sich, dem […]

Gunderloch, Rheinhessen – Niersteiner Pettenthal Riesling GG 2013

2015 waren wir anlässlich des 125 jährigen Gutsjubiläum bei den Hasselbachs und haben eine starke Kollektion des schwierigen 2014er Jahrgangs verkostet. Das hat mir so gut gefallen, dass ich seit dem ein paar Große Gewächse eingelagert habe. 2013 wollte ich eigentlich noch nicht öffnen, aber die Neugier war größer. Es ist glücklicherweise nicht die letzte […]

Josef Walter, Franken – Bürgstadter Centgrafenberg Spätburgunder „J“ trocken 2006

Heute endlich mal wieder etwas besonders Schönes von einem meiner Lieblingsweingüter. Spätburgunder in gutem Alter quasi. Das funktioniert bestens bei den Weinen von Christoph Walter – nicht nur beim Spät- sondern auch beim Frühburgunder. Und es ist bei seinem Top Spätburgunder aus 2006 nicht anders: Recht zarte, würzige Nase mit etwas Brombeere, Cassis, Leder, Gewürznelke,Tabak. […]