Einträge von Andreas

Frederik Janus, Pfalz – Herxheimer Viognier trocken 2015

Viognier? Aus Deutschland? Keine häufige Kombination. Und auch keine, mit der ich die allerbesten Erfahrungen gemacht habe. Aber nun stand ich letzten Samstag bei Peter Reichard von den Genußverstärkern im Laden und sprach mit ihm über die besonderen Weine in seinem Sortiment. Die, die ganz weit abseits des Mainstreams liegen. Gewürztraminer im Solera-Verfahren, Orangeweine, Müller-Thurgau […]

Jens Bettenheimer, Rheinhessen – Appenheimer Eselspfad Sylvaner trocken 2016

Jens Bettenheimers Weine lernten wir vor ein paar Jahren auf der Höchster Weinmesse in Frankfurt kennen. Jens Schwerpunkt liegt bei den weißen und roten Burgunderrebsorten. Doch bei uns konnte er damals insbesondere mit Frühburgunder und Silvaner punkten. Sehr guter Silvaner und Frühburgunder aus Rheinhessen – das bleibt im Kopf hängen, sind das doch Sorten, die […]

K+K Kirnbauer, Mittelburgenland, Österreich – V-Max Blaufränkisch Reserve trocken 2011

„Mehr Blaufränkisch geht nicht“ steht auf dem Rückenetikett der Flasche dieses Weins. Superlative sind klarer Bestandteil der Werbestrategie des Weinguts Kirnbauer aus Deutschkreutz im Burgenland. Ob eben Phantom, V-Max oder Forever. Vom Phantom, einer klassischen Rotweincuveé im internationalen Stil (Sorten: Blaufränkisch, Merlot, Cabernet, Syrah) habe ich schon den einen oder anderen Jahrgang getrunken, vom 2009er […]

Konstanzer, Baden – Ihringer Winklerberg Winklen Spätburgunder trocken 2012

Wie wir die Weine von Horst Konstanzer kennenlernten, habe ich bereits anlässlich der Beschreibung seines 2012er Grauburgunders aus gleicher Lage beschrieben. Heute war mal wieder eine Flasche fällig. Diesmal Spätburgunder, sicher eine der Paraderebsorten am Kaiserstuhl. Tief würzige, fast ätherische Nase, süße, fast kompottige Kirschfrucht, ledrige Töne, florale Noten, etwas Holz. Im Mund dicht, sehr […]

Georg Breuer, Rheingau – Rüdesheimer Berg Rottland Riesling trocken 2012

Unser Spitzname des Rottlands ist „Berg Lampenöl“, weil der Geschmack der meisten bisher aus der Lage gekosteten Weine mehr oder weniger stark daran erinnert. Das ist gar nicht negativ gemeint, zumindest dann nicht, wenn die Note nicht zu dominant wird. Meine letzte Begegnung mit Weinen von Georg Breuer hatte ich anlässlich des Saarrieslingsommers im August. […]