Heilmann, Franken – Michelbacher Steinberg, Rue Noire No 10 trocken 2011

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Heilmann, Franken – Michelbacher Steinberg, Rue Noire No 10 trocken 2011Das Weingut von Armin Heilmann in Alzenau-Michelbach ist eines der wenigen, die von meinem Zuhause aus mit dem Rad erreichbar sind. (Streng genommen sind das nur die Alzenauer Winzer 🙂 )

Das und die hervorragende Häckerwirtschaft des Weinguts sind natürlich prädestiniert für den einen oder anderen Besuch. Im Sommer sitzt man auf einer schönen Terasse schattig unter einer Pergola, im Winter in einer umgebauten Scheune unter dem Dach auf Möbeln einer alten Frankfurter Apfelweinkneipe.

Die Speisen sind etwas ausgefallener als in der churfränkischen „Durchschnittshäcke“ und immer lecker. Die Weine vom Gutswein bis zu den „Großes Franken“-Gewächsen allesamt empfehlenswert.

Das letzte Mal waren wir kurz vor dem Jahreswechsel in Alzenau (wetterbedingt nicht mit dem Rad) und da die Top-Roten nicht im glasweisen Ausschank waren, musste ich zum Verkosten mal ein Fläschchen vom Spätburgunder „Rue Noire No 10“ mitnehmen.

Vorweg: Der Wein bräuchte eigentlich noch Zeit und daher unbedingt etwas Luft vor dem Genuss.

In der Nase dominieren karamellige, vanillige und gewürzige Noten. Etwas Pflaume ist dabei und die 14% Alkohol sind auch zu riechen.

Im Mund präsentiert sich der Wein dann extrem weich und geschmeidig – supergut.

Kirsche, Vanille und eine spürbare unterstützende Säure sind sofort da, aber auch eine zarte Süße (wo auch immer die herkommen soll bei 0,3g RZ)
Im Abgang wärmen die 14% etwas, der Wein bleibt lang im Mund.

Hervorragend abgewogen ist der Holzeinsatz. Das Holz dominiert keinesfalls, sondern unterstützt den Wein nur etwas.

Da muss ich mir nochmal ein paar Flaschen sichern und liegen lassen…

19,50 EUR/PGV: angemessen

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