Fürst Löwenstein, Franken – Homburger Kallmuth Silvaner GG Asphodill 2013

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Fürst Löwenstein, Franken - Homburger Kallmuth Silvaner GG Asphodil 2013Asphodill zum Silvestermenü – das könnte eine Tradition werden, sind wir doch schon ins Jahr 2016 mit einem Asphodill gestartet.

Dieses Jahr hatte er den Hauptgang mit selbst gemachten Blut- und Leberwurst-Ravioli und etwas Weißkraut zu begleiten. Kein Problem für einen Silvaner, ganz klar.

Und die Weine aus dem imposanten Homburger Kallmuth gefallen mir Jahr um Jahr bei Löwensteins.

Homburger Kallmuth
Homburger Kallmuth

Die Lage ist heiß, steil under liegt am Übergang zwischen Buntsandsein und Muschelkalk. Die Weine sind etwas kraftvoller als im Churfränkischen und haben aus meiner Sicht eine ganz besondere Würze, die sich hier wie folgt erst nach ausreichender Belüftung so offen zeigt:

Kräftige kräuterwürzig, mineralische Nase. Birne, Banane, Quitte aber auch florale Noten.

Im Mund schön dicht. Ganz feine, eher hintergründige Frucht mit Birne und Zitrusnoten. Sehr würzig und kräutrig. Grüner Pfeffer, aber auch gemüsige Noten. Ein Hauch Rosenwasser. Sehr schöne, durchaus kräftige Säure.

Langer, würziger Abgang.

Hervorragender, noch junger Wein. Luft ist unabdingbar, direkt nach dem Öffnen werden alle Nuancen von kräftigen kohligen Gemüsenoten überdeckt, nach 2 Stunden in der Karaffe ist er dann perfekt.

Ca. 27,00 EUR / PGV angemessen

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